Nur die eigenen Medien sind „freie“ Medien, nicht wahr?

http://www.dwdl.de/story/22720/fr_die_verlage_spd_will_siegeszug_des_web_stoppen/

Noble Idee, Printmedien sind wichtig, doch ich bezweifle das es hier wirklich um Printmedien geht. Viel wahrscheinlicher spielen andere Interessen die Hauptrolle. Qualitätsjournalismus, das ich nicht lache. Gleichzeitig will man angeblich „freie Medien“, das geht anscheinend nur, in dem man anderen Medien die Leser, oder den Lesern die Medien wegnimmt.

Die Medienkommission der Sozialdemokraten will die zunehmende Internetnutzung der jungen Menschen stoppen und spricht dabei von „Therapiemöglichkeiten“ als wäre die Verlagerung von Print-Medien zu Online-Medien eine krankhafte Entwicklung.

„Internetnutzung der jungen Menschen stoppen“? „Therapiemöglichkeiten“?

Wer also nicht das „richtige“ Medium liest keine Tageszeitung liest, muss demnach „krank“ sein und diesen Menschen muss man „therapieren“. Für diesen Menschen muss auch der Internetzugang „gestoppt“ werden. Wer braucht schon Art. 5 (I) GG?

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