Battletech auf der letzten Sommer Convention des Rubicon e.V. in Osnabrück

Besonders gut hat mir der letzte Sommercon in Osnabrück gefallen. Denn: Ich hatte endlich mal wieder Gelegenheit, Battletech zu spielen. Leider nicht sehr lange, da ich andere Verpflichtungen zu erledigen hatte.

Von der Mechforce Germany bot Jens ein 3060+ Szenario an. Gespielt wurde nach Total Warfare Regeln.

Die Situation war wiefolgt:

Ein Agent des Hauses Kurita musste mit einem Swiftwind, zu einem Landungsschiff fliehen. Ihm waren Steiner Mechs und später auch Fahrzeuge auf den Fersen. Eine Kurita Einheit (bestehend aus Kommodo, Jenner und Spinne, sowie APCs mit Infantrie in Gefechtsrüstungen) sollte die Flucht sichern und die schweren Verfolgertruppen (dabei waren Kampfschütze, Viktor, Zeus und andere) Haus Steiners in eine Falle locken. Dort warteten Panzereinheiten auf die Steiner Mechs.

Ich übernahm die Rolle von Kurita, womit die Aufgabe, den Fahrer des Swiftwinds in Sicherheit zu bringen, mein einziges Primärziel wurde. Ich ließ den Swiftwind sogleich mit größtmöglicher Geschwindigkeit losrasen. Da Steiner das Fahrzeug so früh wie möglich beschießen würde, wollte ich so viel Raum und Gelände in die Sichtlinie stellen, wie nur möglich. Meine Mechs kamen dem Feind näher, einerseits um das Feuer auf sich zu ziehen, andererseits um den Steiner Vormarsch so gut es ging zu behindern. Die APCs der Sprungtruppen luden ihre Einheiten in relativer Nähe des Kampfgeschehens ab.

Zunächst lief alles wie am Schnürchen. Mein Jenner nahm schweres Feuer auf sich und wurde entsprechend schwer beschädigt. Der Plan schien zu funktionieren, denn der Swiftwind kam weiter. Doch da geschah es. Ich verpatzte leider den Fahrerwurf, das Fahrzeug geriet ins Schleudern, Rutschen, knallte in eine Waldwabe und wurde dadurch immobil. Erfreulicherweise hatte ich Einheiten, in Form eines APCs und Sprungtruppen in der Nähe, die sich sofort zum Crash begaben. Jetzt ging es darum, Steiner mit den Kurita Mechs so lange aufzuhalten, bis der Fahrer in den APC umsteigen konnte (1 oder 2 Runden).

Leider musste ich an dieser Stelle mein Kommando an einen anderen Spieler abgeben, da ich mich im Vorfeld für eine Kassenzeit eingetragen hatte und diese antreten musste.

Später erfuhr ich, dass mein Nachfolger die Situation nicht mehr retten konnte. Der Kurita Spion wurde von Steinerinfanteristen erschossen. Schade.

Ein sehr schönes und spannendes Szenario:

Links vom Kugelschreiber ist der festgefahrene Swiftwind auszumachen. Am rechten Bildrand lassen sich einige Panzer erkennen, die im Hinterhalt auf die Steiner Mechs lauern. Die Fahrzeuge südlich vom zentralen See müssten von Steiner sein, wenn ich mich recht erinnere.

(Das Urheberrecht am Bild gehört dem Szenarioleiter Jens. Er stellte mir freundlicherweise Bilder für diesen Blogeintrag zur Verfügung. Vielen Dank dafür! Meine Bilder waren leider nicht benutzbar, da mein Handy sie nicht mehr hergibt. 😦 )

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