Zottelfresse, der gefährliche Bandit!

[DISCLAIMER: Folgender Blogeintrag ist nicht ganz ernstzunehmen und strotzt vor Anspielungen die möglicherweise nur Insider erfassen.]

Höre, oh Prinz, die Legende von Zottelfresse dem gefährlichen Banditen! Kühn ist seine Klinge, mächtig sein Bart. Zottelfresse lebte zunächst als kleiner Bauer in einem Mount&Blade: Warband Mod (Persistent World 4 beta), als Diener für hochwohlgeborene Schnösel, bis ihn das Schicksal auf die richtige Fährte lenkte. Nachdem dieser Bär von einem Mann gleich zwei Fliegen auf einmal erschlug, erkannt er seine unheimliche Größe.

„Potzblitz!“, rief er. „Ich werde Bandit! So kann ich es allen zeigen!“

Die Axt am Gürtel, das Messer in der Hand. So machte sich Zottelfresse – der Eroberer – auf, um Kapital für eine zünftige Räuberausrüstung zu beschaffen. Nur ein paar Brocken Erz würden im reichen. Doch in der Mine wartete schon die erste schicksalhafte Begegnung auf ihn. Ein Raubritter war dreist genug den bärtigen Banditen zu überfallen. Tritte wurden ausgeteilt und dann griff man zu den Waffen. Durch einen äußerst unwahrscheinlichen Glückstreffer, gelang es dem Unhold den bärtigen Helden niederzuschlagen. Als Zottelfresse erwachte, befand er sich wieder in dem Ort aus dem er kam.

Rasch schlich Zottelfresse – der Großartige – zurück in die Mine um sich das Erz zu schnappen und nachdem ihm diese Heldentat gelungen war, stieß er im Ort auf die Leiche des Raubritters.

Nicht ohne Schadenfreude nahm der Bandit den Tod des Unholds zur Kenntnis, doch plötzlich packte ihn grimmige Wut. Nun war er nicht mehr in der Lage den Unhold selbst zu töten. Voll Zorn, über die ihm verwehrte Rache, stahl Zottelfresse ein Pferd und ritt mit dem Beil in der Hand davon. Kein Sterblicher hatte den Schneid ihn aufzuhalten, nachdem man den schäumenden Wahnsinn in den Augen des Banditen erblickte.

Zottelfresse, der Pferdedieb, ritt hinauf in die hohen Berge wo er als Verbrecher unterkommen konnte. Dort schweifte sein Blick über das Land, dass nur darauf wartete von ihm geplündert zu werden.

Mit Beil und Schwert machte Zottelfresse, als Geißel der Region, dieselbe unsicher. Er versuchte sich in mehreren räuberischen Disziplinen und ritt schließlich schwer bewaffnet hinunter ins Tal um neue Opfer zu suchen.

Geschwind brachte ihn sein Pferd zu den Feldern des Landes, wo Bauern ihrer ehrlichen Arbeit nachgingen. Der Bandit war nur auf der Durchreise, als zwei Bauern des Wahnsinns fette Beute wurden und ihn sogar grundlos attackierten. Zottelfresse – der fiese Kerl – ritt im strammen Galopp los und schlug auf die Schwächlinge ein. Sofort badete sein Schwert im Blute der Narren.

Mit wenigen Hieben erschlug er einen der Frechdachse von seinem treuen Ross herab.

Der andere Narr war klüger und ergriff die Flucht. Doch ehe sich Zottelfresse – der Bauernschlächter – versah, war ihm ein gesetzestreuer Ritter auf den Fersen.

Da der Samariter besser gerüstet und bewaffnet war, gab Zottelfresse – der Schlaue – Fersengeld. Doch sein Verfolger war flink wie ein Wiesel und ließ nicht locker. Ein würdiger Gegner für Zottelfresse, dem Vernichter.

Der Bandit entschloss sich das gefährliche Anhängsel in den Gassen des Ortes loszuwerden, denn er war ein begnadeter Reiter.

So dauerte es nicht lange…

… bis Zottelfresse – der Flinke – den tüchtigen Ordnungshüter reichlich Dreck schlucken ließ.

Der mächtige Räuber kehrte in die Berge zurück. Im Versteck der Banditen wollte er seine Wunden versorgen, doch schockiert nahm er zur Kenntnis, dass der Hund sein treues gestohlenes Ross verwundet hatte.

Bedauerlicherweise ließen sich die Wunden von Ross und Reiter nicht im Versteck behandeln. Zottelfresse – der Angeschlagene – musste sich in den Ort schleichen um einen Medicus aufzutreiben.

Durch einen unauffälligen Seiteneingang gelangte der Bandit in der Ort und lenkte sein Pferd verstohlen durch enge Gassen.

Er versteckte sein Pferd…

… und machte sich mit gezogenem Schwert auf die Suche.

Doch verflucht! Zottelfresse – der nicht so Heimliche – geriet in einen Kampf mit irgendwelchen Soldaten.

Und nur der Zufall ließ es zu, dass Zottelfresse – der Mächtige – kalten Stahl spüren musste. Schwer getroffen sank der Bandit zu Boden.

Viele Lieder wurden daraufhin gesungen und rauschende Feste wurden gefeiert, da man sicher war: Der gefährliche Zottelfresse war beseitigt worden.

Doch welch Betrug! Zottelfresse – der Listige – lebte!

Was für ein Mann! Vom Geheimversteck aus, beobachtete er das Treiben der Narren…

… und schwor bittere Rache!

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